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    Σακχαρώδης διαβήτης

    Was ist Diabetes?

    Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine erhöhte Konzentration von Glukose (Zucker) im Blut (Hyperglykämie) gekennzeichnet ist. Die Ursache ist entweder eine verminderte Sekretion des Blutzucker-senkenden Hormons Insulin oder auf eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen auf Insulin zurückzuführen. Weltweit betrifft die Erkrankung ca 463.000.000 Menschen (Internationale Diabetes Federation, IDF Diabetes Atlas 2019), – eine immense Zahl, die sich voraussichtlich bis 2030 verdoppeln wird. Schätzungen zufolge leiden in Griechenland 5,9% der Bevölkerung an Diabetes. Es ist eine chronische Krankheit und kann eine Reihe schwerwiegender Komplikationen verursachen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronisches Nierenversagen, Netzhautschädensowie periphere und zentrale Nervenschäden.

    Was macht Insulin

    Glukose dient dem Körper als wesentlicher Energieträger und ist Grundvoraussetzung für eine normale Körperfunktion. Das Hormon Insulin ist für die Aufnahme von Glukose in die meisten Zellen (insbesondere in Leber, Muskel und Fettgewebe) notwendig. Insulin kann diesen Zellen einerseits mehr Glukose zur Verfügung stellen (z.B. bei Muskelanstrengung) und andererseits auch den Blutzuckerspiegel regulieren. Gebildet wird Insulin in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse, und entsprechend dem Blutzuckerspiegel des Körpers freigesetzt.

    Welche Formen eines Diabetes mellitus gibt es?

    Störungen der Insulinsekretion oder der Insulinwirkung führen früher oder später zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Abhängig von der Ursache der Störung werden mehrere Diabetes-Typen unterschieden:

    1.TYP 1 DIABETES (Autoimmundiabetes)arrow-point-to-right-1

    Dieser Diabetes-Typ ist auf die Zerstörung der β-Zellen der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen. Da diese für die Insulinproduktion verantwortlich sind, kommt es zu einem völligen Insulinmangel oder einer nur noch minimalen Insulinsekretion. Dieser Diabetes Typ betrifft meist Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen, kann seltener aber auch Erwachsene im mittleren Lebensalter betreffen, was dann als Late onset autoimmune diabetes in the adult (LADA) bezeichnet wird. Die Zerstörung von β-Zellen erfolgt in den meisten Fällen durch das eigene Immunsystem (Autoimmun-Erkrankung). Bei der Mehrzahl der Patienten mit Typ 1-Diabetes werden eine oder mehrere Arten von Autoantikörpern nachgewiesen. Diese Patienten zeigen generell eine Neigung für andere Autoimmunerkrankungen (z.B. der Schilddrüse oder der Nebennieren).

    Charakteristisch für diese Form von Diabetes, die am häufigsten vorkommt, ist die Kombination aus einer erhöhten Insulinsekretion und einer verminderten Empfindlichkeit der Zellen gegenüber der Insulin-Wirkung (Insulinresistenz). Typischerweise ist der Typ 2-Diabetes durch einen ungünstigen Lebensstil (Bewegungsmangel, Ernährung) ausgelöst. Dennoch weiß man, dass auch die genetische Veranlagung erheblich zum Ausbruch der Krankheit beiträgt. So ist das Risiko für einen Typ 2-Diabetes bei Patienten mit mindestens einem Verwandten ersten Grades mit Diabetes fünf- bis zehnmal höher. Der erste Schritt bei der Behandlung dieser Diabetes-Form besteht darin, den Lebensstil des Patienten zu ändern. Eine Steigerung der körperlichen Aktivität, eine gesunde Ernährung und eine Gewichtsreduktion können den Blutzucker normalisieren. Wenn dies nicht ausreicht, können Medikamente (Antidiabetika) eingesetzt werden, die entweder die Insulinsensitivität verbessern, den Körper bei der Insulinproduktion unterstützen oder auch durch andere Mechanismen den Blutzucker verbessern. Bei den relativ neuen Medikamentenklassen der SGLT2-Hemmer und GLP1-Analoge konnten zusätzlich zum Blutzucker-senkenden Effekt schützende Wirkungen gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gegen Nierenschäden gezeigt werden. Falls diese Medikamente nicht eingesetzt werden können oder falls die Blutzuckerwerte weiterhin erhöht sind ist, muss manchmal eine Insulintherapie erfolgen.

    Ein Schwangerschaftsdiabetes tritt im zweiten oder dritten Trimester einer Schwangerschaft bei Frauen auf, die vor der Schwangerschaft einen normalen Blutzuckerspiegel hatten und betrifft ca. 3-5% der Schwangerschaften. Diese Form von Diabetes verschwindet normalerweise nach der Geburt wieder, kann jedoch sowohl für Mutter als auch für das Baby Komplikationen bei der Geburt und spätere Gesundheitsprobleme verursachen. Es besteht zudem ein um 30-40% erhöhtes Risiko in Zukunft an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Behandlung basiert auf der Einhaltung eines gesunden Ernährungsplans und gegebenenfalls auf der Verabreichung von Insulin.

    Weitere Diabetes-Typen

    In dieser Kategorie werden Formen von Diabetes aufgrund anderer Ursachen zusammengefasst, z.B. aufgrund der Einnahme von Kortisonpräparaten, aufgrund einer chronischen Pankreatitis mit Pankreasinsuffizienz oder aufgrund einer chirurgischen Entfernung der Bauchspeicheldrüse. Auch seltenere genetische Erkrankungen wie eine Mukoviszidose können die Funktion der Bauchspeicheldrüse stören. Eine besondere Form des Diabetes ist der monogenetische Diabetes (MODY), bei dem mittlerweile 13 ursächliche Genveränderungen bekannt sind. Die Therapie reicht von einer Anpassung des Lebensstils über einer Therapie mit Sulfonylharnstoffen (z.B. Glimepirid) bis hin zu einer Insulintherapie. Obwohl bei diesen Diabetes-Typen einiges zu beachten ist, werden Patienten leider häufig dem Typ 1- oder Typ 2-Diabetes zugeordnet. Insbesondere wenn das typische Profil für den Typ 2-Diabetes nicht vorhanden ist, sollte an diese weitere Diabetes-Typen gedacht werden.

    Wie wird die Diagnose gestellt?

    Häufig ist der Diabetes mellitus eine Zufallsdiagnose. Vermutet und gezielt daraufhin untersucht werden sollte, wenn eines der folgenden Symptome vorliegt:

    • Polyurie (Notwendigkeit häufiges Wasserlassen).
    • Anzeichen von Dehydration (intensiver Durst, trockener Mund, dehydrierte Haut).
    • Verschwommenes Sehen.
    • Durch Messung des HbA1c („Langzeit-Zucker“) oder des Blutzuckers nüchtern, nach einer Mahlzeit oder nach Einnahme einer definierten Glukoselösung (oraler Glukosetoleranztest, oGTT) kann die Diagnose gestellt werden.

    Was ist ein Prädiabetes?

    Prädiabetes ist eine Vorstufe vor dem Auftreten von Diabetes, d.h. der Körper reagiert nicht mehr ganz normal auf die Zufuhr von Zucker, ohne dass die Kriterien für die Diagnose eines Diabetes mellitus erfüllt sind. Es besteht ein hohes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus. Es wird geschätzt, dass in einem Zeitraum von 5 Jahren 30% der Menschen mit Prädiabetes an Diabetes erkranken, wenn keine Änderung des Lebensstils erfolgt.

    Was sind die möglichen Komplikationen von Diabetes?

    Generell können akute und langfristige (chronische) Komplikationen unterschieden werden. Das Risiko für Diabetes-assoziierte Komplikationen nimmt ab, wenn der Blutzuckerspiegel „besser“ eingestellt ist. Wo das Ziel der Blutzuckereinstellung ist, sollte vom Arzt gemeinsam mit dem Patienten festgelegt werden.

    Akute Komplikationen von Diabetes umfassen die diabetische Ketoazidose, das hyperosmotisches hyperglykämisches Koma und die Hypoglykämie.

    Die diabetische Ketoazidose ist eine akute und gefährliche Komplikation des Diabetes mellitus und erfordert den sofortigen Transport des Patienten in ein Krankenhaus mit der Möglichkeit der Therapie auf einer Intensivstation. Dieser Zustand ist auf einen sehr hohen Blutzucker infolge eines absoluten Insulinmangels zurückzuführen und tritt normalerweise bei Patienten mit Typ 1-Diabetes auf, häufig im Rahmen der Erstdiagnose der Krankheit. Ungefähr 15-25% der Kinder mit der erstmaligen Diagnose eines Typ 1-Diabetes leiden an diabetischer Ketoazidose. Bei Kindern unter 2 Jahren beträgt dieser Anteil sogar besorgniserregende 70%. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch eine schwere Hyperglykämie, Durst und Polyurie mit offensichtlichen Anzeichen von Dehydration. Außerdem kommt es zu einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) mit schneller Atmung und einem typischen Azeton-Geruch der Atemluft. In fortgeschrittenen Fällen treten Bewusstseinsstörungen auf.

    Ein hyperosmolares Koma tritt meist bei älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes mellitus auf. Es handelt sich um einen Notfall, der durch eine schwere Hyperglykämie mit massiver Dehydratation und Elektrolytstörung gekennzeichnet ist. Der Unterschied zu Ketoazidose ist v.a. die Schwere der Bluztuckerentgleisung und das Fehlen einer Azidose. Während sich die Ketoazidose zudem relativ rasch entwickeln kann, kann es bei der hyperosmaloaren Blutzuckerentgleisung Tage bis Wochen dauern bis es sich symptomatisch wird.

    Eine Hypoglykämie ist definiert als ein Blutzuckerspiegel < 60 mg/dl, meist in Zusammenhang mit typischen Symptomen. Durch den niedrigen Blutzucker kommt es zu einer Störung von Körperfunktionen, v.a. einer sog. neruoglukopenen Symptomatik wie Konzentrationsstörung, Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen und durch die Gegenmaßnahmen des Körpers (v.a. Ausschüttung von Glukagon, Cortisol, Adrenalin) kommt es zu autonomer Symptomatik mit Schwitzen, Zittern, Heißhunger.

    Hypoglykämien können auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen sein. Bei Patienten mit Insulintherapie sind die häufigsten Ursachen eine Überdosierung des Insulins in Relation zum Essen, das Weglassen von Teilen einer Mahlzeit und ungeplante körperliche Aktivität. Auch der Konsum größerer Mengen Alkohol kann zur Entwicklung einer Hypoglykämie beitragen.

    Chronische Komplikationen

    Die Prognose, der Verlauf und die Lebensqualität der Patienten mit Diabetes werden hauptsächlich durch das Vorhandensein und das Ausmaß von Gefäßkomplikationen bestimmt. Dies kann größere Gefäße (Makroangiopathie) und / oder kleine Gefäße (Mikroangiopathie) betreffen.

    Herzerkrankungen sind die wohl wichtigste Komplikation des Diabetes und bestimmen die Lebenserwartung und die Lebensqualität des Patienten maßgeblich. Zusammen mit dem Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie), den Fettstoffwechselstörungen (Hypercholesterinämie) ist der Diabetes mellitus einer der Hauptrisikofaktoren für die Koronare Herzerkrankung. Leider kommen diese Erkrankungen häufig gleichzeitig vor. Die Ausprägung der Koronaren Herzkrankheit reicht dabei von einer leichten Verengung der Herzkranzgefäße ohne eine relevante Störung des Blutflusses bis hin zu chronischen und akuten Gefäßverschlüssen (Herzinfarkt). Erschwerend kommt hinzu, dass eine häufig begleitende diabetische Neuropathie den Brustschmerz als wichtiges diagnostisches Symptom verschleiert, so dass ein Herzinfarkt sich untypisch präsentieren und anfangs durchaus übersehen werden kann. Wir empfehlen Ihnen eine kardiologische Untersuchung mindestens alle 2 Jahre mittels EKG, Ergometrie und Echokardiographie. Essenziell ist auch die optimale Behandlung aller weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren (v.a. Blutdruck und Cholesterin, Nikotinabusus).

    Diabetes ist die häufigste Ursache für Blindheit in der westlichen Welt. Veränderungen am Augenhintergrund (Retina) treten bei fast 90% der Patienten mit einem Diabetes über einen Zeitraum von 15 Jahren auf. Wesentliche Hauptrisikofaktoren für das Auftreten sind neben sehr hohen Blutzuckerwerten auch eine zu strenge Einstellung des Blutzuckers mit häufigen und schweren Hypoglykämien sowie ein ungenügend therapierter Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinspiegel und das Rauchen.

    Die Nieren sind die Organe, die das Blut filtern, sie entfernen viele Stoffwechselprodukte aus dem Blut und regulieren den Salzhaushalt, des Wasserhaushalt und haben einen großen Einfluss auf den Blutdruck. Der zu hohe Blutzucker beschädigt die winzigen Filter der Nieren und kann dazu führen, dass eigentlich nützliche Stoffe wie das Eiweiß Albumin über den Urin verloren gehen und anderseits Stoffwechselprodukte nicht mehr ausreichend ausgeschieden werden. Im Endstadium ist eine Dialyse notwendig und es sollte die Möglichkeit einer Nierentransplantation evaluiert werden. Die Nierenfunktion wird mittels eines Bluttests (z.B. Kreatinin) gemessen, während die Ausscheidung von Albumin im Urin einen wichtigen Hinweis auf eine Schädigung der Filterfunktion der Niere gibt.

    Das Diabetische Fußsyndrom ist die häufigste Ursache für nicht-traumatische Amputationen der unteren Extremitäten. Betroffen sind häufig Patienten mit diabetischer Polyneuropathie sowie Durchblutungsstörungen der Beine (pAVK). Das Diabetische Fußsyndrom ist mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität und einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität verbunden. Der Schlüssel für eine Verbesserung der Prognose dieser Komplikation sind eine präventive Verordnung von Schuheinlagen zum Ausgleich von Fehlbelastungen, eine frühe Behandlung von Durchblutungsstörungen sowie eine frühzeitige ärztliche Vorstellung bei Wunden an den Füßen. Risikofaktoren für die Entwicklung eines Diabetischen Fußsyndroms sind insbesondere:

    • Schlechte Blutzucker-Einstellung
    • Rauchen
    • Zehen-/Fuß-Fehlstellung
    • Periphere Polyneuropathie mit Gefühlsverlust in den unteren Extremitäten
    • Durchblutungsstörungen der unteren Extremität
    • Fußwunde in der Vorgeschichte
    • Amputation in der Vorgeschichte
    • Sehstörungen
    • Nierenerkrankung

    Um das Risiko für die Entwicklung eines Diabetischen Fußsyndroms einschätzen zu können, sollten die Füße in regelmäßigen Abständen beim Arztbesuch kontrolliert werden. Dabei werden verschiedene Tests durchgeführt, die den Zustand der Nerven (Reflexe, 128-Hz-Vibration, Mikrofilament 10 g, Wärme-Empfinden) und der Gefäße der unteren Extremitäten (Pulskontrolle) überprüfen. Bei Bedarf wird eine ABI-Messung oder eine sonographische Kontrolle der Bein-Arterien durchgeführt. Von besonderer Bedeutung ist eine regelmäßige eigenständige (Sicht-) Kontrolle des Patienten, da kleine Verletzungen und Druckstellen aufgrund einer peripheren Polyneuropathie möglicherweise nicht wahrgenommen werden.

    Der Diabetes mellitus kann zu Nervenschäden im ganzen Körper führen. In 75% der Fälle findet sich jedoch eine periphere diabetische Polyneuropathie. 10 Jahre nach Erstdiagnose eines Typ 2 Diabetes leidet ca. die Hälfte der Patienten an einer peripheren Polyneuropathie. Diese betrifft hauptsächlich die Füße und äußert sich entweder nur in einer Abnahme der Sensibilität (Schmerz- und Berührungsempfindlichkeit) oder zusätzlich durch Schmerzen, Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Zehen oder Füßen. Eine schwere Komplikation ist auch die Störung des Autonomen Nervensystems. Dies kann zu Inkontinenz, Erektionsstörungen, übermäßigem Schwitzen und Veränderungen der Magen-Darm-Funktion (Gastroparese) mit Übelkeit und Erbrechen führen.

    Wie sieht die Behandlung des Diabetes aus und was sind die Ziele?

    Das Ziel der Diabetes-Therapie ist seine akuten und chronischen Komplikationen zu verhindern bzw. frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Einstellung des Blutzuckers ist dabei nur einer von mehreren Parametern, der meist anhand des Langzeit-Zuckers (HbA1c) gemessen wird. Das Ziel der Blutzuckereinstellung hängt von mehreren Faktoren ab, die v.a. Komorbiditäten, das Alter und die Motivation des Patienten berücksichtigen. Ohne eine Therapie eines erhöhten Blutdrucks und erhöhter Fettwerte sowie präventive Maßnahmen zur Vermeidung eines Diabetischen Fußsyndroms ist eine Diabetes-Therapie nicht vollständig.

    Die tragende Säule der Behandlung aller Diabetes-Typen ist ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung nach mediterranem Vorbild sowie regelmäßiges aerobes Training. Auch ein Nikotinverzicht ist maßgeblich für eine erfolgreiche Diabetes-Therapie. Beim Typ 2-Diabetes reicht in einigen Fällen eine Änderung des Lebensstils aus. Für den Fall, dass dies nicht ausreichend wirksam ist, stehen eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung, die nicht nur eine gute Blutzuckerkontrolle gewährleisten, sondern auch direkt und unabhängig von der Blutzuckersenkung zur Vorbeugung von Komplikationen wie der diabetischer Nierenerkrankung und Herzerkrankungen beitragen. Die neuen Antidiabetika ermöglichen zudem eine individuellere Therapie, die auf die Situation und Wünsche des Patienten stärker Rücksicht nehmen kann. Wenn sich die Blutzucker-Ziele allerdings dennoch nicht erreichen lassen, muss eine Insulintherapie erfolgen.

    Beim Typ 1-Diabetes ist dagegen die Verabreichung von Insulin unbedingt erforderlich. Die Behandlung besteht normalerweise aus 2 Teilen, nämlich aus einem lang wirkenden Insulin (Basalinsulin) und einem schnell wirkenden Insulin zu den Mahlzeiten (Bolus-Insulin). Eine ausgezeichnete Alternative hierzu ist die kontinuierliche subkutane Insulin-Infusion mit einer tragbaren Pumpe. Dabei wird schnell wirkendes Insulin kontinuierlich mit einer individuell programmierten stündlichen Laufrate verabreicht. Mit dem gleichen Gerät kann ein Insulinbolus zu den Mahlzeiten verabreicht werden.

    Welche Leistungen bietet unsere Praxis an?

    Wir betreuen Patienten mit:

    • Diabetes mellitus Typ 1
    • Diabetes mellitus Typ 2
    • Schwangerschaftsdiabetes
    • Andere Formen von Diabetes (z.B. Medikamenten-induziert, MODY)
    • Patienten mit diabetischer Neuropathie und / oder diabetischem Fußsyndrom
    • Patienten mit Insulinpumpe
    • Patienten mit CGM (kontinuierliches Glukose-Messsystem) oder FGM (Flash-Glukose-Messsystem).